Robin Plenio ist Komponist, Theatermacher und Medienkünstler. Er studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis und Neue Kompositionstechniken an der Universität Hildesheim sowie an der HfMT Hamburg.
Seine Performances und Installationen arbeiten häufig mit dokumentarischen und biografischen Ansätzen, die er in die Theatermaschinerie einwebt – stets mit einem starken Fokus auf Sound. Robins post-digitaler Zugang zu seiner künstlerischen Praxis öffnet vielfältige Forschungsfelder wie Videogame-Art, Künstliche Intelligenz, sensorbasierte Performances und embodied electronic Music, die zu Bestandteilen seines ästhetischen Repertoires und seiner künstlerischen Recherchen werden. Sein musikalischer Background prägt dabei stets strukturelles Verständnis von Aufmerksamkeit, Affekt und Zeitlichkeit.
Kompositionstechniken verstehen sich hierbei nicht nur als musikalische Verfahren, sondern als Konzepte, die sich gleichermaßen auf Video, Licht, Bewegung oder Dramaturgie übertragen lassen. Künstlerisches Arbeiten begreift er als kollaborativen und interdisziplinären Prozess, in dem er in wechselnden Konstellationen als Komponist, Performer, Programmierer, Dramaturg, Medienkünstler, Aktivist oder Videodesigner tätig ist.
In diversen Konstellationen ist seine Arbeit unter anderem am Ballhaus Ost Berlin, auf Kampnagel Hamburg, in der Botkyrka Konsthall Stockholm, am Lichthof Theater Hamburg, in den Sophiensælen Berlin oder am Nationaltheater Mannheim zu sehen und zu hören. Seit 2025 setzt Robin seine künstlerische Forschung im DAS Theatre Programm an der Amsterdam University of the Arts fort.
Er lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin.