szenische Installation junger Stimmen
WEOST
Dauer: ca. 75 Minuten (begehbar)
Altersempfehlung: ab 12 Jahren / geeignet für Schulklassen der Stufen 5–10
Kostenlose Anmeldung für Schulklassen an den Vormittagsterminen unter: junges.theater@theater-erfurt.de
Vom 21.-21. Mai freuen wir uns, unsere Koproduktion WEOST im Rahmen der Europawochen und in Kollaboration mit dem Theater Erfurt zu zeigen.
„Zwei von uns sind im Osten aufgewachsen.
Zwei im Westen.
Eine von uns möchte die Stasi-Akten ihres Vaters einsehen.
Eine von uns kennt die Wende aus dem Schulbuch.“
In Hamburg sind Mütter gern zuhause in großen Häusern, in Leipzig sind alle links und zünden Einkaufswagen an, in Berlin lebt die Kunst und Chemnitz ist gefährlich. – Ist doch so, oder?
Gemeinsam mit Jugendlichen aus Erfurt, Berlin und Hamburg blickt WEOST auf Vorurteile, Zuschreibungen und unterschiedliche Erfahrungen von Ost und West – und fragt zugleich nach gemeinsamen Zukünften. Zwischen persönlichen Erinnerungen, politischen Spannungen und jungen Utopien entsteht eine begehbare dokumentarische Theaterinstallation über Herkunft, Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
WEOST ist eine szenische Installation. Video, Audio, Texte, Bewegungen und Objekte verbinden sich zu einem immersiven Parcours, in dem sich das Publikum frei bewegt und unterschiedlichen Stimmen begegnet.
Künstlerische Leitung Vermittlung / Kirsten Bremehr
Künstlerische Leitung Multimedia Komposition / Robin Plenio
Künstlerische Leitung Performance / Anne Pretzsch
Künstlerische Leitung Installation / Anne Reiter
Junge Stimmen / Philo Mogalle, Aaron Korn, Mert Hazar Neumann, Shana Eleen Schindler, Lea Gebühr, Naveen Engler, Leni Krüger, Lea Koepse
Künstlerische Assistenz / Loxo Harazim
Pressearbeit / Evelyn Nossol
Kamera und Video / Nova Krause
Licht / Diego Muhr
Design / Kevin Visdeloup
WEOST wird von Kirsten Bremehr, Robin Plenio, Anne Pretzsch und Anne Reiter in Zusammenarbeit mit dem LICHTHOF Theater Ham-burg, dem Ballhaus Ost in Berlin und dem Phoenix Festival Erfurt realisiert. WEOST wild gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem Fonds Darstellende Künste und der Hamburgischen Kulturstiftung.
Das Gastspiel findet im Rahmen der Europawochen statt und ist eine Kollaboration zwischen dem PHOENIX Theaterfestival und der STUDIO.BOX Theater Erfurt.